Flixbus – studentenfreundliche Fernbusse

Deutschland liegt im Zentrum Europas mit den neun angrenzenden Nachbarn Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Schweiz, Österreich, Polen und Tschechien. Aber auch gerade innerhalb der Bundesrepublik gibt es zahlreiche schöne Orte, die es zu bereisen lohnt. Wenn sich eine Zeit im Leben am ehesten für Kurztrips eignet, dann das Studium. Die Semesterferien sind lang und falls es der Stundenplan erlaubt, kann man auch mal ein verlängertes Wochenende verreisen, ohne Credit Points zu verlieren. Sobald man schließlich das gewünschte Ziel ins Auge gefasst hat, bleibt nur noch eines zu klären: Wie kommt man am besten hin?

flixbus-logoDa die meisten Studierenden bei derart ausufernden Freizeitaktivitäten auf ihren Geldbeutel achten müssen, fallen viele übliche Transportmittel im Prinzip schon vorab weg: Bahnpreise sind heutzutage nicht mehr so günstig wie früher, ins Flugzeug steigen kann man als Student, der knapp bei der Kasse ist, nur noch durch sogenannte „Billig-Airlines“ und die Sprit-Betankung für das Auto (insofern es überhaupt vorhanden ist) will man sich lieber nicht ausrechnen.

Der Weg ist das Ziel

Was bleibt also übrig? Fernbusse! Denn: Der Weg ist oftmals das Ziel! Neben dem erheblichen Sparpotential bieten Fernreisen nämlich die Möglichkeit, neue Menschen kennenlernen. Ob berufliche oder fürs Studium relevante Kontakte oder einfach nur Urlaubsbekanntschaften: Der Trip kann mit etwas Glück bereits bei der Hinreise einen erheblichen Mehrwert bieten. Der Anbieter Flixbus ist wie der der Name sagt extrem flexibel und auch noch preiswert – optimal für Studierende!

Nach dem Motto „Einfach Bus fahren“ bietet die Firma ein riesiges Fernbus Liniennetz. Flixbus ist ein Anfang 2013 gegründetes Münchner Start-Up, das sich aus der Kooperation verschiedener Fernbusunternehmen gegründet hat, um im Rahmen der Liberalisierung des Fernbusverkehrs ein umfangreiches Angebot an Buslinien quer durch Deutschland zu bieten. Ziel nach eigenen Angaben ist es, alle wichtigen Städte miteinander zu verbinden. Und die Rechnung geht auf: Es gibt 60 eigene Fernbuslinien und jeden Tag Direktverbindungen in über 100 Städte innerhalb Deutschlands sowie 7 Ziele im unmittelbaren Ausland wie etwa Wien. Beworben wird auch ein Detail, das gerne vergessen wird: Busfahren ist vergleichsweise umweltschonend.

flixbus-wifiDer Komfort im Vergleich zum Auto oder zur vollen Bahn ist nachvollziehbar attraktiv: Sitzplatzgarantie, Beinfreiheit mit verstellbaren Rückenlehnen, Toilette sowie kleine Snacks und Getränke sind Standard. Als besonderes Bonbon lockt das Unternehmen mit kostenlosem WLAN in allen Fahrzeugen, wodurch auch die längste Anreise durch entspanntes Surfen mit dem Smartphone oder Tablet angenehm verkürzt wird. Wer alternativ auf dem Weg noch etwas zum Lesen braucht, sollte sich genügend mit Zeitschriften und Büchern eindecken.

Checkliste Fernbus

Einmal günstig und einfach in die bunte Hauptstadt reisen, einmal das Oktoberfest besuchen, einmal das Ruhrgebiet kennenlernen: Bevor die Studienreise zu allen möglichen Zielen unternommen werden kann, gilt es sich natürlich auch beim Fernbus zu informieren, welche Rahmenbedingungen beachtet werden müssen. Das Handgepäck ist ähnlich wie im Flugzeug die Handtasche, Laptop-Tasche oder ein kleiner Rucksack. Jede Person darf darüber hinaus bis zu zwei kostenlose Gepäckstücke aufbewahren lassen, die jedoch eine Größe von 85x65x45 cm nicht überschreiten sollten. Größere Utensilien wie etwa das eigene Snowboard kosten 9 € extra, Kinderwagen und Rollstühle sind bei rechtzeitiger Anmeldung umsonst. Die Mitnahme von Haustieren ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Ermäßigt sind Kinder bis 14 Jahre und Schwerbehinderte. Einen flächendeckenden Rabatt für Studenten gibt es leider nicht.

Schön wäre es noch, wenn Reiseveranstalter aus dem Bus-Umfeld sich noch dem Thema Bewertungen und Kundenzufriedenheit annehmen würden, wie beispielsweise Holliday ein Vorreiter ist. Denn wenn man es sich mal genau anschaut, sieht solch eine Vorlage für ein Kundenzufriedenheits-Mailing gar nicht schwer aus.

Die passenden Tickets bucht man im FlixBus-Ticket-Shop oder in kooperierenden Reisebüros. Die ausgedruckte Buchungsbestätigung wird einfach beim Einsteigen vorgezeigt. Mehr als zwei Monate im Voraus ist keine Buchung möglich, dafür jedoch bis zu 30 Minuten vor der Fahrt! Die einzigen Probleme, die noch auftreten können, sind Stau oder störende Radiomusik des Busfahrers. Doch Glück und Pech sind bekanntlich schwer beeinflussbar.

Eine prima Idee ist die Flixbus App, die kostenlos für Apple und Android Geräte downloadbar ist. So sind die Fahrten noch leichter zu buchen und man muss nicht mal ein Ticket ausdrucken. Zusätzlich gibt es den Haltestellenfinder und aktuelle Streckeninformationen inklusive Verspätungsmeldungen im Liveticker. Wer eine Reise plant und sparen will, sollte sich regelmäßig in der „Angebotsecke“ umschauen, hier gibt es viele Gutscheinaktionen, die die geplante Abwechslung vom Universitätsalltag versüßen kann.